Waldbrandgefahr und Feuerverbote !

Die aktuelle Waldbrandgefahr

Aktualisiert: 15.09.2018

In den Monaten Juni bis August gab es kaum Niederschlag und überdurchschnittliche warme Temperaturen. Dies hat zur Austrocknung der Streu und des Oberbodens geführt. Die vereinzelten Niederschläge durch Gewitter konnten die Waldbrandgefahr nicht nachhaltig senken. Erst der ergiebige Niederschlag Ende August hat zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Diese Woche wird es wieder mehrheitlich trocken mit Regentendenz ab Donnerstag. Aufs Wochenende hin werden kühlere Temperaturen und etwas Regen angekündigt.

Weil im Süden des Kantons immer noch eine erhebliche Waldbrandgefahr besteht, gelten folgende Verhaltenshinweise:

- Nur in bebauten Feuerstellen ein Feuer entfachen
- Vorsichtiger Umgang mit Feuer und Raucherwaren
- Kein Schlagabraum verbrennen
- Keine Himmelslaternen steigen lassen

Regional zeigt sich die Waldbrandgefahr wie folgt:

Sargans:                 erheblich
Walensee:               erheblich
Werdenberg:           erheblich
Rheintal:                  erheblich
Linthebene:             erheblich
Obertoggenburg:    mässig
Alttoggenburg:      
mässig
St.Gallen:                mässig
Fürstenland:           mässig


Gefahrenstufen als PDF mit Beschreibung

Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, dass das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden geahndet.

Die Karte zeigt die allgemeine Waldbrandgefahr in den Regionen. Lokal kann diese vor allem aufgrund der Höhenlage und Exposition vom Durchschnitt abweichen! Die Gefahrenstufen gelten für schneefreie Lagen.  In Zeiten erhöhter Gefahr ist das Feuern im Wald und in Waldesnähe gemäss kantonaler Gesetzgebung verboten. Die Gemeinden können eigene Feuerverbotsbestimmungen erlassen.


Quelle: Kanton St. Gallen